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Arbeit Sven

Viel zu tun…

Ein kleines Update von meiner (Svens) Arbeit. Aktuell konzentriere ich mich auf den Bereich Medizintechnik. Da gibt es viel zu lernen für mich, aber auch viele spannende Aufgaben.

Das ist unsere Checkliste für tägliche, wöchentliche, monatliche und jährliche Kontrollen. Es soll ja auch alles zuverlässig laufen.

Erster Kandidat zur Reparatur war ein Ultraschallgerät des chinesischen Herstellers CHISON. Die Platine oben im Bild dient der Spannungsversorgung und hat drei unterschiedliche Ausgangsspannungen, davon war eine defekt. Die weitere Fehlersuche führte zur Platine unten im Bild, wo offensichtlich ein Defekt dafür sorgte, dass die o.g. Spannungsversorgung überlastet wurde.

Operación pollo: Elektrochirurgie ist ein weiteres neues Feld für mich. Die Chirurgen Dr. Lukas Steffen und Dr. Hilbert DeVries probierten verschiedene Einstellungen aus, um für ihre Anwendungen die richtige Kombination aus Instrument und Einstellungen für Spannung, Leistung und Frequenz zu ermitteln. In Krankenhäusern in Europa gibt es dafür Assistenten, so dass der Chirurg sich gar nicht mit diesen Details auseinandersetzen muss. Als Versuchsobjekt diente ein Hühnchen (Pollo).

In der Vorbereitung für das Festival „Luz en los Andes“ (26.-30.4.) habe ich die Bühnentechnik geprüft. Die Beleuchtung kommt von der deutschen Firma GLP. Faszinierend, was da für Technik drinsteckt.

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Newsletter #6

Nach den ersten Wochen in Curahuasi kommt hier unser neuer Rundbrief mit einem Rückblick auf die letzten Monate in Cusco.

Viel Freunde beim Lesen.

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Adios Cusco

Nach 5 Monaten in Cusco ist es nun endlich soweit: Wir ziehen um nach Curahuasi!

Wir freuen uns schon sehr darauf, endlich ein „richtiges“ Zuhause zu haben und sind dankbar für die schöne Wohnung die wir mieten dürfen. Natürlich werden wir euch zeitnah dazu ein paar Eindrücke liefern.

Die Zeit in der Sprachschule in Cusco war ziemlich intensiv, aber wir konnten viel lernen. Herzlichen Dank an unsere Sprachschule Acupari, insbesondere unsere Lehrerinnen Margarita und Karina.

Auch in der Gemeinde „La Unción“ fühlten wir uns sehr wohl und es sind auch echte Freundschaften entstanden. Am letzten Sonntag wurden wir verabschiedet und gesegnet für unseren Dienst in Curahuasi.

Treffen mit den Freunden der Kirche La Unción am letzten Abend

Ronja ging weiterhin in den Kindergarten. Da im Januar und Februar Ferien sind, nahm sie dort am Ferienprogramm teil. Wir sind auch sehr dankbar, dass sie seit Beginn des Jahres allein dort bleibt. Denn das gab uns Zeit, noch einige Besorgungen und Erledigungen zu machen. Auch sie fand dort Freunde und war sogar zu einigen Kindergeburtstagen eingeladen.

Ronja beim 6. Geburtstag ihres Freundes Tadeus
Ronja mit Erzieherin Mapy am letzten Tag in Cusco

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Siehe, ich mache alles neu

Mit der Jahreslosung aus Offenbarung 21,5 wünschen wir euch allen ein gesegnetes neues Jahr.

Weihnachten ist vorbei, ein neues Jahr hat begonnen. „Siehe, ich mache alles neu.“ Ich finde, die Jahreslosung für 2026 knüpft wunderbar an Weihnachten an.

Mit einem neugeborenen Kind kam Gott in unsere Welt, und eben dieser Jesus bietet uns an, unser Leben neu zu machen. Zunächst sicher unvorstellbar, auch für die Menschen seiner Zeit wie Nikodemus, aber durch Jesus können wir von neuem geboren werden.

Gott sagt „ich mache alles neu“, also nicht erst irgendwann in einer fernen Zukunft, sondern schon jetzt für jeden, der sich ihm zuwendet. In Jesaja 43,19 sagt Gott: „Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht?“ Er wirkte damals und auch heute, wir müssen nur darauf achten, die Zeichen zu erkennen.

Wie gerne würden wir vieles selbst neu oder zumindest anders machen, aber wie selten gelingt uns das. Wie oft würden wir Dinge im Rückblick anders machen. Wie sehr haben wir mit unserem Lebensstil unsere Erde ausgebeutet und schaffen es aufgrund unserer Gier nach Profit nicht, der Ausbeutung der natürlichen Ressourcen und auch anderer Menschen ein Ende zu machen.

Das Leben bei Gott in Ewigkeit ist auch keine verbesserte Version des Lebens hier auf der Erde, sondern völlig neu. Schließlich hat Gott auch diese Erde geschaffen, daher bin ich gespannt wie die neue Erde sein wird wenn wir in Seiner Gegenwart sein dürfen. Es lohnt sich dazu das ganze Kapitel 21 in der Offenbarung zu lesen, aus dem die Jahreslosung stammt.

Damit möchte ich dich einladen, dein Leben von Gott neu machen zu lassen und Seine erlösende Kraft kennenzulernen.

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Weihnachtsgrüße aus Peru

Liebe Freunde & Familie,
wir wünschen Euch eine gesegnete und besinnliche Weihnachtszeit.
In dem zu Ende gehenden Jahr hat sich für uns vieles verändert. Wir wollten Gottes Ruf folgen und uns in seinen Dienst stellen. Seit September dürfen wir hier in Peru sein. Wir sind dankbar, dass in der Vorbereitung alles gut geklappt hat und wir hier herzlich aufgenommen wurden und uns auch schon gut eingelebt haben.
Vielen Dank für die Unterstützung mit Spenden und Gebet.


Sven, Janina und Ronja

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Was macht eigentlich Ronja?

Ab und zu berichten wir auch ein wenig darüber, wie es unserer Tochter Ronja geht. Nun kommt sie selbst zu Wort in ihrem ersten Rundbrief 😉

Viel Spaß beim Lesen!

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Newsletter #5

Verbunden mit herzlichen Segenwünschen zum Weihnachtsfest kommt hier die Weihnachtsausgabe unseres Rundbriefs.

Feliz Navidad!

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Retiro de Misioneros

Was ist das, fragt ihr euch vielleicht? Das ist sowas wie eine Gemeindefreizeit oder ein Wochenendseminar für die Missionare von Diospi Suyana. Diese Veranstaltung fand Anfang November in Urubamba statt. Für uns war das eine gute Gelegenheit, mal wieder gemeinsam Zeit mit den anderen Missionaren und deren Familien zu verbringen und auch einige neue Gesichter kennenzulernen.

Am Freitagabend startete das Programm mit Lobpreis und einer Andacht, am Samstagvormittag gab es zunächst einen Input zum Thema „Stille Zeit“ und ein weiterer Beitrag drehte sich um den Umgang mit Verlusten und das Achtgeben auf sich selbst im Dienst. Die Beiträge wurden von Dr. Hebert Palomino von der Gardner-Webb University in den USA gestaltet.
Der Nachmittag war gefüllt mit verschiedenen Freizeitangeboten wie Wandern oder Klettern, aber auch Workshops wie beispielsweise ein Barista-Kurs und ein Outreach im Ort. Am Sonntag endete die Veranstaltung nach einem morgendlichen Gottesdienst und anschließendem Mittagessen. Zwar war es für uns aufgrund der noch
rudimentären Sprachkenntnisse nicht leicht, allen Inhalten zu folgen, dennoch waren es für uns wertvolle Impulse.

Einen Bericht dazu könnt ihr auch auf der Diospi Suyana Seite nachlesen.

Außerdem hatte Ronja an diesem Sonntag und für sie war es toll, dass so viele andere Kinder da waren und die Voluntarios (junge Leute, die ein freiwilliges soziales Jahr absolvieren) legten sich mächtig ins Zeug für
das Kinderprogramm.

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Newsletter #4

Hier kommt unser 4. Newsletter. Momentan sind wir in Cusco und besuchen die Sprachschule. Was wir hier erleben und wie unsere Ankunft in Peru war, könnt ihr hier nachlesen:

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Abenteuer Busfahren

Wir ihr wisst, sind wir nun in Cusco. Im Gegensatz zu Curahuasi kann ist hier nicht alles in fußläufiger Reichweite. Das günstigste Verkehrsmittel für unsere Wege zwischen Wohnung, Sprachschule und Kindergarten ist der Bus. Aber wie funktioniert das Bussystem hier?

Busfahren in Cusco

Auf den ersten Blick etwas undurchsichtig, aber wenn man sich ein bisschen auskennt, kommt man ganz gut zurecht. Es gibt viele verschiedene Transportunternehmen, die jeweils unterschiedliche Routen befahren. An den Bussen stehen außen die Zwischenziele, daran kann man sich schonmal orientieren um den richtigen Bus zu nehmen. Was uns aber auch nicht immer gelingt…

Die Busfahrt kostet einen Sol (umgerechnet 25 Cent), unabhängig von der Streckenlänge, bis zum Aussteigen oder Umsteigen. Meist gibt es eine Art Schaffner, dem man beim Aussteigen das Geld gibt. Manchmal hat dieser scheinbar auch die Funktion eines Antreibers. Denn beim Anhalten werden die Aussteigewilligen angefeuert „Baja, Baja, Baja!“ (Aussteigen!) um dann sofort die Einsteigenden zu kommandieren „Sube, Sube, Sube!“ (Einsteigen!). Kaum ist der letzte eingestiegen, fährt der Bus auch schon los. Je nach Tageszeit kann es auch so voll sein, dass man auf der Treppe steht oder im Gang so eng, dass man gar nicht umfallen kann. Aber sehr positiv ist, dass es Plätze gibt für Hilfsbedürftige (Alte Menschen, Schwangere oder Leute mit Kindern) und dass für solche Menschen auch immer ein Platz freigemacht wird.

Einen kleinen Einblick ins Abenteuer Busfahren gibt es in diesem Clip:

Außerdem ist uns aufgefallen, dass in den Bussen (oder auch anderen Fahrzeugen) der Señor de Huanca verehrt/angebetet wird. Man lässt sein neues Fahrzeug segnen und erwartet seinen Schutz und Geleit auf allen Fahrten. Das ist nur ein Beispiel wo katholisch geprägte Heiligenverehrung und Inka-Kult miteinander vermischt werden. Das erklärt auch, wieso Mission in Peru Sinn macht, und wir hoffen, dass unsere Arbeit dazu beitragen kann, das Menschen zu dem lebendigen Jesus Christus finden.